Das Rentenkonzept der SPD

Veröffentlicht am 06.12.2012 in Bundespolitik

GUTE RENTE BRAUCHT KEIN ALMOSEN
...ABER EIN KONZEPT – UND DAS GEHT SO:

Gute Rente ist Ergebnis harter Arbeit – guter Arbeit!
Damit das so bleibt, hat die SPD ein Rentenkonzept entwickelt:

sozial und gerecht, angepasst an die Lebenswirklichkeit der Menschen. Armut im Alter muss bekämpft werden.
Am 24. November hat die SPD auf ihrem Parteikonvent ihr Rentenkonzept beschlossen. Die Grundlage: Arbeit muss sich lohnen, auch für eine gute Rente im Alter.
CDU, CSU und FDP stecken die Köpfe in den Sand.
Sie haben kapituliert vor drohender Altersarmut.

Das SPD-Konzept – und die Ratlosigkeit der anderen:

- Mehr Geld für Gute Arbeit:
Der gesetzliche Mindestlohn und höhere Tariflöhne sind die wichtigste
Grundlage für bessere Renten.
CDU, CSU und FDP wollen das nicht. Den Armutsbericht haben sie
gerade frisiert und leugnen die immer größere Kluft bei den Einkommen
und Vermögen.
- Die Solidarrente – „ohne wenn und aber“: Wer lange gearbeitet hat (30 Beitrags-, 40 Versicherungsjahre), soll deutlich mehr haben als die Grundsicherung: 850 Euro, mindestens. Auch, wenn er oder sie mal arbeitslos war. Und ohne Zwang zur privaten Vorsorge.
CDU und CSU reden von der „Lebensleistungsrente“. Das ist zynisch, es
geht um höchstens 15 Euro mehr als die Grundsicherung (im Schnitt
688 Euro). Und den Mini-Aufschlag bekommt nur, wer 40 Jahre Beiträge
gezahlt und zusätzlich privat vorgesorgt hat. Viele können sich das
nicht leisten.
Also: Mini-Rente für wenige. Die FDP will am liebsten gar nichts.
- Betriebsrenten stärken: Sie können eine gute Ergänzung zur gesetzlichen Rente sein.
Wer nicht mehr kann, soll trotzdem eine gute Rente bekommen: Darum
will die SPD die Erwerbsminderungsrente ohne Abschläge. Wer lange
gearbeitet hat, soll seine volle Rente bekommen – auch schon ab 63:
Nach 45 Versicherungsjahren ohne Abschläge.
CDU, CSU und FDP wollen nur die Riester-Rente weiter ausbauen.
- Rente mit 67 aussetzen: Sie soll erst kommen, wenn mindestens die Hälfte der 60- bis 64-Jährigen einen sozialversicherungs-pflichtigen Job haben.
- Rentenniveau bis 2020 stabil halten. Dann prüfen, wie es dauerhaft gesichert werden kann. Schrittweise zum gleichen Rentensystem in Ost und West. Denn wir gehören zusammen!
CDU, CSU und FDP wollen das alles nicht.

Die Rente ist kein Almosen! Wir wissen das. Die anderen müssen noch lernen.
Gute Rente ist Anerkennung – SPD

 

     

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