Peer Steinbrück muss Kanzler werden – SPD

Veröffentlicht am 10.12.2012 in Bundespolitik

„SAGEN, WAS MAN DENKT.
TUN, WAS MAN SAGT“
POLITIK BRAUCHT HALTUNG, WERTE, MUT

Klartext für konkrete Ziele. In seiner Bewerbungsrede auf dem SPD-Parteitag unterstreicht Peer Steinbrück den Kontrast zu Angela Merkel. Ein anderer Politikstil und klar benannte Inhalte. Damit will er Wahlkampf machen, Menschen überzeugen. Die Delegierten in Hannover sehen das auch so. Mit überwältigenden 93,5 Prozent machen sie ihn zum Kanzlerkandidaten.

„Etwas gerät aus dem Lot in unserem Land“ – was viele denken, weiß auch der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Damit will er sich nicht abfinden. Sondern eine Politik durchsetzen mit klarer Richtung: „Der Mensch im Mittelpunkt“. Damit grenzt er sich ab von der Unverbindlich- und der Orientierungslosigkeit Angela Merkels.

Steinbrück konkret:
Gute Arbeit ist gerecht: Mindestlohn, gleiche Bezahlung zwischen Leiharbeitern und Stammbelegschaften und zwischen Frauen und Männern, die Reform der Mini-Jobs, starke Tarifbindung, sichere Jobs.
Gesundheit, Pflege – gute Versorgung für alle: ...mit der Bürgerversicherung. „Die Versichertenkarte darf nicht entscheiden, wann und wie man behandelt wird.“
Anerkennung für ein langes Arbeitsleben: ein schlüssiges Gesamtkonzept für gute Renten. Die so genannte „Lebensleistungsrente“ der CDU ist „blanker Zynismus“.
Investitionen für bessere und gerechte Bildung. Gleichstellung zu Ende denken – mit Peer Steinbrück in klarer Verantwortung unter dem dach des Kanzleramts. Dabei sind Themen wie der Kita-Ausbau wichtig, aber nur ein halber Schritt. „Gesellschaftlicher Fortschritt bemisst sich auch daran, wie Frauen und Männer miteinander arbeiten und leben.“
Mieten im Griff behalten: „Soziale Stadt“ wird Leitprogramm, Förderung für altersgerechtes Wohnen und Sanierung, den Makler zahlt, wer ihn bestellt.
Energiewende retten: Kräfte bündeln in einem Ministerium.
Politik muss sich gegen die Finanzmärkte durchsetzen: Ein starkes Europa, in dem nicht die Menschen in Haftung genommen werden für die Folgen von Spekulation.

Politik für den Wechsel – das geht nur mit Rot-Grün. Werte, Haltung und Mut: „Sagen, was man denkt. Und tun, was man sagt.“

Peer Steinbrück muss Kanzler werden – SPD

 

Kommentare

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Kanzler-Einkommen

Jetzt ist gerade mal etwas Ruhe bezüglich Peer Steinbrücks Vortragshonoraren eingekehrt, da tritt er meines Erachtens völlig unnötig eine neue Gelddebatte los. Was hat ihn geritten, jetzt plötzlich über das möglicherweise zu niedrige Gehalt des Bundeskanzlers zu reden? Mir wäre es viel lieber, er würde mit zündenden Ideen zum Wohl der SPD Wahlkampf machen.

Autor: Manfred Zeller, Datum: 31.12.2012, 10:45 Uhr


     

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