Viele waren der Einladung in die Diersburger Kegelstube gefolgt und alle wollten darüber reden: übers Rathaus Hofweier.
Doch zuvor kamen noch andere Dinge zur Sprache.
Viele waren der Einladung in die Diersburger Kegelstube gefolgt und alle wollten darüber reden: übers Rathaus Hofweier.
Doch zuvor kamen noch andere Dinge zur Sprache.
Im Bericht des Vorstandes zum vergangenen Jahr bilanzierte die Vorsitzende Helga Pfahler:
vier Vorstandsitzungen, drei Mitgliederversammlungen, vier Chorproben und einen SPD-Treff am Rathaus in Hofweier. Dazu kamen noch viele spontane Treffen, die notwendig waren im Zusammenhang mit dem Rathaus. Ganz wichtig dabei: wer zu den Versammlungen und Treffen kam, der war immer informiert, was gerade Stand der Dinge war. Der konnte auch die Entscheidungen der Gemeinderäte nachvollziehen.
Dass der Gemeinderat Frank Mingolla sein Amt niederlegte, schmerzt noch heute. Doch mit Anna-Maria Hettich rückte eine sehr entschlossene, kompetente Frau nach.
Der SPD-Ortsverein ist gut aufgestellt:
Wir stellen eine Kreisrätin: Carola Götz.
Wir sind im SPD-Kreisvorstand mit 2 Leuten vertreten: Helga Pfahler und Wolfgang Bayer.
Die Zusammenarbeit mit dem neuen Kreisvorstand Alois Niecholat ist sehr engangiert.
"Mus i denn zum Städele hinaus..." Ein Highlight war die Teilnahme an der 750-Jahr-Feier in Diersburg. Ca 10 Leute beteiligten sich am Umzug als Chor in Kleidung der Auswanderer oder als wanderndes Volk. " Das hat Spaß gemacht.
Kassier Alfred Greiner konnte einen ausgeglichenen Kassenbericht vorstellen.
Kassenprüfer Petra Mayer-Kletzin und Thomas Feißt bescheinigten eine gute Kassenführung. Kassier und Vorstand wurden entlastet.
Mit Spannung wurde Ewald Zefferers Bericht aus der Fraktion erwartet (unter der Rubrik "Fraktion" ist der Bericht in ganzer Länge zu finden).
Schwerpunkte 2007:
Rathaus Hofweier: alles dazu unter der Rubrik "Rathaus Hofweier"
Bahntrasse: die SPD Fraktion lehnt die Tunnellösung ab, weil das Gelände der Aussiedlerhöfe zerstört werden würde und beantragt mehr Schallschutz.
Pfarrgarten Niederschopfheim: eine Parklösung wird von der SPD-Fraktion nicht befürwortet, weil das zu viel Geld kosten würde. Man hat für den Abriss der Schule und die Vermarktung als Baugelände gestimmt.
Ein Antrag der SPD-Fraktion dient dazu, Neubürger schneller heimisch werden zu lassen: alle Neubürger bekommen für ein Vierteljahr die Hohberg Nachrichten kostenfrei zugestellt.
Viele Wortmeldungen kamen zum Fraktionsbericht:
Kein gutes Zeugnis wurde Bürgermeister Jehle und der Presse im Zusammenhang mit dem Rathaus in Hofweier ausgestellt. Man vertrat sogar die Meinung, dass die Presse sehr zur Stimmungsmache beigetragen hat.
Eine Sitzblockade möchte ein Mitglied machen,wenn der Abrissbagger für das Lehrerhaus anrückt.
Nochmals wurde analysiert, wie es zu der jetzigen Situation "Rathaus Hofweier" kommen konnte. Unverständlich für alle, warum es nicht zum Bürgerentscheid kam. Dann wäre entweder der Michelplan oder der BI-Plan gekommen.
Die Kosten sind für alle ein K.O.-Kriterium. Immer wieder tauchte der "Neubau" anstelle aller jetzigen Pläne in der Diskusion auf. Es wird kein Hehl daraus gemacht, dass die SPD das schon lange als günstigste und beste Lösung betrachtet.
Dass man aus den Erfahrungen um die Niederschofheimer Dorfmitte nichts gelernt hat, wurde von allen bedauert.
Apropos Dorfmitte Niederschopfheim: einig ist man sich auch, dass ein Anbau an die Hohberghalle Sinn macht. Verbunden mit einem richtigen Küchentrakt und einer guten Verkehrslösung (vielleicht kommt ja doch mal die Entlastungsstraße vom Steinebühl) dürfte das eine runde Sache werden.
Kinder in Hohberg eine Dauerthema: ob das 3. Kindergartenjahr oder ein anderes beitragsfrei sein soll, darüber kann man diskutieren; wichtig ist, dass die Beiträge insgesamt nicht steigen und finanzierbar bleiben. Wichtig ist, dass die Versorgung sich immer am Bedarf der Eltern und Kindern orientiert.
Warum man die Bahntrasse nicht von Appenweier her an Offenburg vorbei weiterzieht, ist unverständlich. Mit einem guten Nahverkehrsnetz könnte Appenweier der Knoten sein. Offenburg wäre entlastet und ein Tunnel würde sich erübrigen! Sollte das nicht mehr gehen, wäre ein Vorschlag für Offenburg, den Graben zu deckeln. Das wäre mal zu prüfen, ob das geht.
Auf Wunsch der Versammlung soll 2008 wieder das SPD-Heft "Hohberg Informationen" erscheinen. Nach den Pfingstferien soll dann die Verteilung erfolgen.
Kurt Beck, Ute Vogt, Umgang mit den Linken, Rücknahme von Hartz IV-Entscheidungen, Gesundheit ....über all dies wurde dann noch in der Runde diskutiert.
Der SPD-Ortsverein und die SPD-Fraktion werden immer wieder zu Veranstaltungen einladen und auch zu den Leuten rausgehen. Nur über den gegenseitigen Gedankenaustausch kommen wir weiter.
Hier geht es zum ROTEN ORTENAUER, der Parteizeitschrift der SPD Ortenau.
Alle bisher erschienenen Ausgaben gibt es unter dem Folgenden Link zum Nachlesen:
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
Ein Service von websozis.info