Klein - aber lebendig -
die Mitglieder der SPD Hohberg kamen zahlreich zur Mitgliederversammlung in die Resch nach Niederschopfheim und diskutierten von der Hohberger Kommunalpolitik bis zur aktuellen Bundes-und Landespolitik.
Im Mittelpunkt stand das Leitthema "L(i)ebenswertes Hohberg für alle Generationen."
Zu einer Mitgliederversammlung gehört immer der Bericht der Vorstandschaft, des Kassiers und der Fraktion.
Vorsitzende Helga Pfahler konnte vom Aufbruch in der SPD berichten.
Wir haben die Chance, in der Opposition zu punkten. Wir müssen auf niemanden mehr Rücksicht nehmen und können klipp und klar sagen, für was wir stehen.
Endlich will man oben im „Elfenbeinturm“ in Berlin“ wieder zuhören, was an der Basis gesagt wird. Angefangen mit der Mitgliederbefragung wer Parteivorsitzender in Ba-Wü werden soll, werden wir jetzt mit Anfragen überhäuft. Im Februar z. B. zum Thema Afghanistanpolitik, nun die Unterschriftenaktion zum Thema Kopfpauschale. Ende März werden wir aufgefordert werden, die Zukunft und die Themen der SPD zu diskutieren. Da werden wir mitmachen und uns einbringen.
Kassier Alfred Greiner konnte von einer guten Kassenlage berichten.
Da er in der Woche zuvor seinen 60. Geburtstag gefeiert hatte, gratulierten die Genossen nochmals ganz herzlich.
Ein ganz wichtiger Punkt ist der Bericht der Fraktion: der Hochwasserschutz nahm darin einen breiten Raum ein. Das Konzept ist erstellt und auf der Homepage der Gemeinde einzusehen. Sobald die Gelder dafür genehmigt sein werden, wird der Ingenieur in die genaue Planung einsteigen.
Der ÖPNV erregt weiterhin die Gemüter: wie kann es sein, dass der Bus OG - Diersburg öfters in Zunsweier endet und nicht nach Diersburg durchfährt und somit die Möglichkeit des Zustiegs entfällt???
Das Thema "Werkrealschule" erscheint uns allen ein höchst seltsames Gebilde aus dem Kultusministerium zu sein: man schiebt die Verantwortung den Kommunen zu, schreibt aber aus dem Regierungspräsidium vor, was genehmigt wird. Die Kommunen werden dabei den schwarzen Peter zugeschoben bekommen und das ganze finanzeren dürfen, angefangen bei den Räumlichkeiten bis hin zur Schülerbeförderung. Die Konstellation Hohberg - Zunsweier - Elgerweier ist aus dieser Sicht eigentlich schwer zu begreifen.
Wichtiger Tagesordnungspunkt war die Diskussion zum Thema
"Projekt „Zukunftswerkstatt Hohberg“: Leben in einer älter werdenden Gesellschaft - wie bleibt Hohberg für alle Altersgruppen attraktiv?
Zukunftswerkstatt: es gab bereits das Seniorenforum der Gemeinde im Januar 2010 und wir wollen keine Konkurrenzveranstaltung machen.
Am Seniorenforum der Gemeinde am 28.01.10. 15.00 Uhr, Mehrzweckhalle Hofweier nahmen fünf SPD-ler teil.
Wir haben gemeinsam am 22.01.2010 in der Vorstandschaft den Fragebogen „Senioren 55 plus“ der der Gemeinde ausgefüllt und an Herrn Santo gemailt.
Außerdem fand am 30.01. unser 1. Frauencafe statt mit 12 Teilnehmerinnen, die allesamt sehr angetan waren und eine Fortsetzung wünschen.
Wir werden alles untertützen, was das Leben für alle Generationen in Hohberg l(i)ebenswert macht. Dabei haben wir nicht nur die Senioren, sondern auch die Jugend und die Familien im Blick.
Helga Pfahler verwies auf die vor einigen Jahren bestehenden Arbeitsgruppen der "Lokalen Agenda", die bereits viele gute Dinge zu diesem ganzen Themenbereich erarbeitet haben. Man muß nur diese Protokolle wieder heraussuchen und mal sehen, was davon umgesetzt werden kann.
Leider schlief die Aktion "Lokale Agenda" ein, weil von Seiten der Gemeinde nicht mehr aktiv mitgearbeitet wurde. Es darf aber nicht sein, dass die Gemeindeverwaltung und der Bürgermeister mit einer schönen Hochglanzbroschüre und einem Eintrag in der Homepage das Thema als erledigt abhakt.
Diese Befürchtung wurde auch für das Projekt "Senioren 55 plus" geäußert.