
Kurz vor seinem 90. Geburtstag verstarb unser ältestes Mitglied Gerhard Sinz
Bei der Beerdigung am vergangenen Freitag war es leider nicht möglich, am Grab noch etwas zu Gerhard Sinz zu sagen.
Das möchten wir hier gerne doch noch tun.

Kurz vor seinem 90. Geburtstag verstarb unser ältestes Mitglied Gerhard Sinz
Bei der Beerdigung am vergangenen Freitag war es leider nicht möglich, am Grab noch etwas zu Gerhard Sinz zu sagen.
Das möchten wir hier gerne doch noch tun.
Eigentlich war Gerhard Sinz zunächst ein „freier Wähler“. 1965 wurde er als solcher erstmals in den Gemeinderat gewählt.
Aber als Mitglied der Gewerkschaft IG Metall stand er der SPD nahe. Als dann die SPD in Hofweier erstmals mit einer eigenen Liste bei der Gemeinderatswahl antrat, machte er Nägel mit Köpfen und trat 1968 in die SPD ein.
So kam es, dass er noch zweimal wieder in den Gemeinderat gewählt wurde – aber für die SPD.
In dieser Zeit wurde die Gemeindereform durchgeführt und Gerhard setzte sich vehement für die neue Gemeinde „Hohberg“ ein.
27 Jahre arbeitete er bei Witzig und Frank, 10 Jahre davon war er Betriebsratsvorsitzender.
Aber seine große Liebe war der Handball. 16 Jahre stand er im Tor, war noch mit 35 Jahren aktiver Spieler. Außerdem hatte er den Trainerschein.
Gerhard Sinz gehörte zu den Menschen, die da waren, wenn man sie brauchte. So half er in seinen Vereinen und auch bei der SPD so oft und gut er konnte.
Bei der Mitgliederversammlung im März wollten wir ihn für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD ehren. Leider konnte er krankheitsbedingt die Ehrung nicht mehr persönlich entgegennehmen.
Wir haben Gerhard Sinz als besonnenen Mann kennengelernt, dessen Meinung gefragt und geschätzt wurde. Wir werden ihn so in guter Erinnerung behalten.
Hier geht es zum ROTEN ORTENAUER, der Parteizeitschrift der SPD Ortenau.
Alle bisher erschienenen Ausgaben gibt es unter dem Folgenden Link zum Nachlesen:
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