"Für die Menschen in Europa"

Veröffentlicht am 27.01.2014 in Europa

Rund 600 Delegierte feierten am Sonntag in Berlin Martin Schulz, den SPD-Spitzenkandidaten für die Europawahl 2014. Schulz wurde mit überwältigenden 97,3 Prozent gewählt. In einer leidenschaftlichen Rede erklärte er, welche Visionen er von Europa hat, für welche Werte er steht und was in Europa besser werden muss.

 

Martin Schulz zeigte sich zu Beginn seiner Rede ergriffen ob des großen Vertrauens, das ihm die Delegierten in Berlin entgegen brachten: „Ich verspreche euch, ich werde alles tun, um diesem Vertrauen gerecht zu werden. Ihr könnt euch darf verlassen, dass ich für unsere gemeinsame Sache kämpfen werde.“

„Gemeinsam können wir das schaffen!"

Er wolle dafür sorgen, „dass die SPD am 25. Mai  Abends jubeln kann, dass der Balken nach oben geht, weil wir das erste Mal bei einer Europawahl zulegen werden“, so Schulz weiter.

Das europäische Projekt müsse wieder mit Hoffnung verbunden werden, weil es das Leben vieler Europäer besser macht, so Schulz: „Ich kämpfe dafür, weil ich weiß: gemeinsam können wir das schaffen!“

„Ein Meilenstein für die europäische Demokratie“

Europa sei bedroht, weil sich die Menschen von Europa abwenden, so Schulz. Viele Menschen hätten das Gefühl, dass ihre Sorgen nicht ernst genommen und ihr Leben nicht besser, sondern schlechter würde. „Ich will das Leben der Menschen in Europa verbessern, um so für die europäische Idee zurückzugewinnen. Um all das geht es bei dieser Europawahl“, sagte Schulz unter großem Applaus.

Die Europawahl 2014 sei nicht irgendeine Wahl, so Schulz. Es stehe sehr viel auf dem Spiel. „Dieses Jahr wird ein Meilenstein für die europäische Demokratie“, macht der Vollbluteuropäer deutlich. 

„Die EU muss dringend verbessert werden!“ 

Man müsse die EU verbessern und verändern, weil sie in einem bedauerlichen Zustand sei, betonte der EU-Parlamentspräsident: „Ich hab mich mein ganzes politisches Leben lang mit Europa beschäftigt, deswegen schmerzt es auch, so etwas sagen zu müssen.“ 

In seiner früheren Funktion als Bürgermeister der Kleinstadt Würselen habe er mit vielen Menschen zusammengearbeitet, die die Kommunen in Deutschland und in Europa am Leben halten.

 

     

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