Stammtisch mit MdB Dr. Johannes Fechner

Veröffentlicht am 10.08.2017 in Wahlkreis

Johannes Fechner war auf Einladung der SPD-Ortsvereine Friesenheim und Schwanau zu einem Diskussionsabend in „die Krone“ gekommen, um  sein Wahlprogramm vorzustellen. Als lokalen Schwerpunkt bezeichnete er es, dass nach seiner Meinung der Ausbau der Bundesautobahn A5 und die Verlegung der Gleise der Rheintalbahn gemeinsam in Angriff genommen werden sollten.
Hierzu gehöre auch die Einrichtung einer Autobahnausfahrt Friesenheim im Norden Zweckverbandsgebietes, am ehemaligen kanadischen Flugplatz. Allerdings sei die Inangriffnahme dieser Maßnahme nur zusammen mit einer  Ortsumgehung von Schuttern realisierbar.
Das der Besuch des Kindergartens kostenfrei für die Eltern sein sollte, war Fechner ein Anliegen. In der Diskussion wurde schnell klar, dass der Bund die anfallenden Kosten übernehmen sollte, nicht die Kommune.

Den Besuch könnte man, so die Diskussionsteilnehmer, durchaus verpflichtend gestalten. Gerade für die Integration von Flüchtlingskindern sei dies wichtig. Fechner versprach diese Anregungen mit nach Berlin zu nehmen.

Die Abschaffung des „Soli“ ab 2018 für untere und mittlere Einkommen - das sind 90 Prozent der Steuerzahler - wäre bei sprudelnden Einnahmen des Staates ein Akt der sozialen Gerechtigkeit.

Die Wiedereinführung der Eigenheimzulage als Zuschüsse für Kinder beim Hausbau und steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Bauwillige gehören zu seiner Agenda.

Auch die Sicherheit im ländlichen Raum wurde thematisiert. Fechner möchte die Stellen bei der Bundespolizei spürbar erhöhen und appelliert gleichzeitig an die Länder, hier in ihrem Bereich mehr Polizisten einzustellen, aber auch mehr Stellen für Richter und Staatsanwälte zu schaffen.

Er verwies auf die KFW, die Nachrüstungen bei Einbruchssicherungen bezuschusst.

Ohne die große Unterstützung durch das Netzwerk wäre eine Integration von Flüchtlingen in der Gemeinde so nicht denkbar. Hier sprach er seinen Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus.
Er forderte, dass schnellstens ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild auf den Weg gebracht wird, damit ausgebildeten Fachkräften eine Möglichkeit zur Arbeitsaufnahme in Deutschland gegeben werden kann.
Aus den Fehlern, die 2015 bei der Aufnahme von Flüchtlingen gemacht wurde, sollte man lernen, um bei zukünftigen Krisen gewappnet zu sein. Hier wäre mehr europäische Zusammenarbeit notwendig und Martin Schulz sei ein Garant dafür.

Die Militärausgaben müsse man so gestalten, dass die Bundeswehr ihre Aufgaben -und dazu gehören ihre Auslandseinsätze - gut erfüllen kann. Dass ein Nachholbedarf gerade bei der Ausrüstung der Streitkräfte bestehe, sei unbestreitbar.

Die sozialdemokratischen Minister haben in der vergangenen Legislaturperiode gut gearbeitet, so sein Resümee, sie haben vieles erreicht. Dazu gehören unter anderem der Mindestlohn und das Schulmodernisierungsprogramm des Bundes.

Foto: MdB Dr. Johannes Fechner (2. v. l.)

 

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