Einmal im Jahr heißt es SPD Ortsverein auf Achse
Diesmal führte uns der Ausflug nach Ringsheim zur Hausmülldeponie Kahlenberg. Nach der höchst interessanten Führung durch Herrn Püschel fuhren wir weiter nach Mahlberg, wo uns Herr Naudäscher viel über die Stadtgeschichte zu erzählen wußte.
Nach soviel Input hatten sich alle eine Stärkung in "Bürkles Weinlaube" in Mahlberg verdient.
Auf der Homepage der Deponie ist zu lesen:
„Wenn man den "Kahlenberg" in einem Wort beschreiben müsste, dann käme einem sofort das Wort "außergewöhnlich" in den Sinn.
Als außergewöhnlich ist an erster Stelle die weltweit einzigartige und europaweit patentierte mechanisch- biologische Abfallbehandlungsanlage zu nennen. In ihr werden seit 2006 aus Restmüll Wertstoffe, Ersatzbrennstoffe und Mineralstoffe sowie Biogas zur Erzeugung von Strom und Fernwärme gewonnen. Die Anlage leistet so einen wesentlichen Beitrag zur Schonung endlicher Ressourcen.“
Herr Püschel zeigte uns zunächst in der Theorie die Arbeitsweise der Deponie. Das war auch notwendig, um dann die Anlage auch verstehen zu können. Dass aber eine Mülldeponie vor Sauberkeit glänzt, hätten sich alle Beteiligten nicht vorstellen können. Durch die besondere Verfahrensweise ist der ganze Prozess der Müllbearbeitung eingehaust. So kann auch der Geruchsbelästigung wirkungsvoll begegnet werden.
Durch die Gewinnung von Biogasen kann ein Teil Ringsheims mit Fernwärme versorgt werden.
Anschließend ging es weiter nach Mahlberg. Herr Naudäscher, ein 83 Jahre alter Herr, der in der näheren und weiteren Umgebung jeden Stein kennt und an den meisten Ausgrabungen selbst beteiligt war, zeigte uns Mahlberg, wie wir es nicht kennen und machte Lust auf mehr. Sein großes Projekt wird noch der Umbau einer alten Villa zum neuen Heimatmuseum sein.
An „Bürkles Weinlaube“ in Mahlberg endete die Besichtigungstour und wir konnten bei Essen und Trinken die neu gewonnenen Erkenntnisse vertiefen.