16 Hohberger besichtigten die Betriebsleitstelle der Deutschen Bahn in Karlsruhe und das Zentralstellwerk
16 Hohberger besichtigten die Betriebsleitstelle der Deutschen Bahn in Karlsruhe und das Zentralstellwerk
Warum fahren die Züge so, wie sie fahren?
Was passiert bei Verspätungen?
Was passiert, wenn eine Lok ausfällt, der Lokführer krank wird oder irgend etwas den Ablauf stört?
Das alles konnten wir erfahren beim Besuch der Betriebsleitstelle der DB in Karlsruhe.
Ein Mitarbeiter der Betreibsleitstelle - Herr Heribert Groß - holte uns am Bahnsteig in Karlsruhe ab.
Da Karlsruhe vor kurzem zum Bahnhof des Jahres 2008 gewählt worden war, führte er uns zuerst in die große Schalterhalle des Bahnhofs Karlsruhe, wo ein Mitarbeiter uns ein wenig hinter die Kulissen sehen ließ. Wie die Automaten funktionieren und was die alles können, wäre wohl ein Kurs für sich.
Dann erklärte Herr Groß sehr anschaulich am Beispiel der kleinen Modelleisenbahn in der Bahnhofsunterführung, wie eigentlich Züge fahren und wie man sich die Sicherung und Organisation vorstellen muß.
Dass dies sehr hilfreich war, zeigte sich dann beim Besuch der Betriebsleitzentrale.
Im eigentlichen Überwachungsbereich sind Computer eingezogen und die Bildschirmdarstellungen sind für Laien nicht unbedingt verständlich.An die 50 Mitarbeiter arbeiten gleichzeitig in "Inseln" in einem abgedunkelten, schallgedämpften Großraumbüro. Dort findet die Verzahnung statt zwischen Nah- Fern- und Güterverkehr für einen großen Bereich Süddeutschlands.
Ganz anders stellte sich dann das Zentralstellwerk, das ESTW Karlsruhe Hbf dar. Lichtdurchflutet, mit einem tollen Blick über die ganzen Bahnanlagen arbeiten gleichzeitig 3 Herren und 1 Dame daran, dass in Karlsruhe alles planmäig und geordnet abläuft.
Viel wurde bei dieser Führung über alte und neue Techniken, Sinn und Unsinn der Zentralisierung diskutiert. Dabei war auch die Trassenführung um Offenburg und Hohberg ein Thema und die Frage, wie die Disponenten das sehen: denen wird es wohl egal sein, wo die Gleise sind. Gefahren wird, wo es gerade günstig ist und am schnellsten geht.
Zu einem SPD Ausflug gehört auch eine zünftige Einkehr.
Auf dem Rückweg stiegen wir in Malsch aus und kehrten in der Hausbrauerei Alter Bahnhof ein.
Nach einem prima Essen und dem Genuss des sehr guten selbstgebrauten Bieres erreichten wir gegen 20 Uhr wohlbehalten wieder Offenburg.
Hier geht es zum ROTEN ORTENAUER, der Parteizeitschrift der SPD Ortenau.
Alle bisher erschienenen Ausgaben gibt es unter dem Folgenden Link zum Nachlesen:
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