Leserbrief von Bernd Rottenecker zum Thema Streikrecht

Veröffentlicht am 07.03.2023 in Ortsverein

Zu diesem Brief äußert sich Bernd Rottenecker

Werden Leserbiefe nicht veröffentlicht, wenn sie nicht ins Meinungsbild passen?

Hierzu hat Bernd Rottenecker an die BZ geschrieben, da sein Leserbiief nicht veröffentlicht wurde, ein anderer jedoch schon. Seinen Leserbrief finden Sie, wenn Sie weiter..... lesen.

".....Dass Sie eine Zuschrift mit solch unterirdischem Niveau als einzige zu diesem Themenbereich veröffentlichen, ist
einfach schlechter Stil.  Zu einem demokratischen Diskurs – und dazu sind Leserzuschriften letztlich da – gehören auch Leserbriefe mit konträrer Position."

Sehr geehrte Frau Stenzel
Seit mehr als drei Jahrzehnten schreibe ich Leserbriefe an die BZ; und da die BZ zu den unterschiedlichsten Themen jeweils zahlreiche Zuschriften bekommt, ist es selbstverständlich, dass die allermeisten nicht veröffentlich
werden können.
Deshalb überrascht es mich nicht, dass mein Leserbrief, den ich am 24. 2. schrieb, nicht veröffentlicht wurde. In
besagter Zuschrift äußerte ich mich kritisch zu dem „Tagesspiegel“ von Bernd Kramer, in dem dieser „die Forderung mancher Arbeitgeber nach Einschränkung des Streikrechts“ für nachvollziehbar hält.

Überrascht hat mich allerdings die Tatsache, dass Sie heute die Zuschrift (wohl bisher als einzige zu diesem
Thema) eines Herrn Acker aus Freiburg veröffentlichen.
Herr Acker ist offenkundig der gleichen Ansicht wie Bernd Kramer, was seine drastischen und undifferenzierten Aussagen verdeutlichen. Er steigt gleich mit dem Satz „ Streiks sind gewaltgeprägte, aus der Zeit gefallene Druckmittel“ in das Thema ein, und endete mit dem Vorschlag, „die Tarifkommissionen ähnlich wie das Konklave bei der Papstwahl unter Verschluss zu halten“
Dass Herr Acker dieses Procedere ein so basisdemokratischen Organisation wie der katholischen Kirche vorschlägt, ist grotesk.
Am 2. Mai 1933, vor 90 Jahren also, hat Hitler die freien Gewerkschaften verboten und seinen Volk den 1. Mai als
Feiertag „geschenkt“.
Dass Sie eine Zuschrift mit solch unterirdischem Niveau als einzige zu diesem Themenbereich veröffentlichen, ist
einfach schlechter Stil! Zu einem demokratischen Diskurs – und dazu sind Leserzuschriften letztlich da – gehören auch Leserbriefe mit konträrer Position.

 

     

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