Elvira zum Thema genveränderte Pflanzen

Veröffentlicht am 19.06.2014 in Bundespolitik

Die stellvertretende landwirtschaftspolitische Sprecherin, Elvira Drobinski-Weiß, begrüßt die heutige Entscheidung des EU-Umweltministerrats zum nationalen Ausstieg aus dem Anbau genveränderter Pflanzen. Allerdings sei der Antrag der Koalitionsfraktionen besser geeignet gewesen als der EU-Beschluss. Umso wichtiger sei es nun, sich auf EU-Ebene für die im Koalitionsvertrag beschlossene Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden, einzusetzen.

O-Ton von Elvira Drobinski-Weiß

Die stellvertretende landwirtschaftspolitische Sprecherin, Elvira Dobrinski-Weiß, begrüßt die heutige Entscheidung des EU-Umweltministerrats zum nationalen Ausstieg aus dem Anbau genveränderter Pflanzen. Allerdings sei der Antrag der Koalitionsfraktionen besser geeignet gewesen als der EU-Beschluss.

„Grundsätzlich ist die Möglichkeit zum nationalen Ausstieg aus dem GVO-Anbau zu begrüßen. Allerdings hatten die Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag gefordert, dass Mitgliedstaaten dieses sogenannte Opt-out jederzeit nutzen können - auch  ohne dafür immer wieder neue wissenschaftliche Studien vorlegen zu müssen. Leider hat dies keinen Niederschlag gefunden in der vom EU-Umweltministerrat heute beschlossen Regelung.

Umso wichtiger ist es nun, sich auf EU-Ebene einzusetzen für die im Koalitionsvertrag beschlossene Kennzeichnungspflicht für Produkte von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wurden. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen endlich selbst entscheiden können, ob sie beim Einkauf den Anbau und den Einsatz gentechnischer veränderter Pflanzen und Futtermittel unterstützen wollen oder nicht.“

 

     

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