Elvira Drobinski-Weiß im Gespräch mit Philippe Bies in Straßburg

Veröffentlicht am 31.08.2012 in Pressemitteilungen
Bei der ersten Zusammenkunft der Offenburger Bundestagsabgeordneten Elvira Drobinski-Weiß (SPD) mit ihrem neu gewählten Kollegen Philippe Bies in Straßburg standen europa- und energiepolitische Fragen im Mittelpunkt. 

Im Juni war Bies für die Parti Socialiste in die Nationalversammlung gewählt worden. Einen Namen hat er sich in der Straßburger Stadtregierung gemacht, wo er den Wohnungsbau und die Stadtentwicklung hin zur Nachbarstadt Kehl voran gebracht hat. Bei der Wahl im Juni gelang ihm dann der Einzug in die "Assemblée nationale." Dort arbeitet er im Ausschuss für nachhaltige Entwicklung und Raumplanung. 

Drobinski-Weiß gratulierte ihrem Kollegen herzlich zu seiner Wahl und freute sich, dass sie - zusätzlich zu Armand Jung im Zentrum Straßburgs - nun auch in ihrem unmittelbaren Nachbarwahlkreis am Rhein einen Sozialdemokraten als Ansprechpartner habe. "Ich habe Phillipe bereits im letzten Jahr kennen gelernt, als wir den heutigen Präsidenten François Hollande bei seinem Besuch in Straßburg begleitet haben," erinnert sich Drobinski-Weiß. 

Schwerpunkt ihres Gesprächs, das beide Abgeordnete in ihrer jeweiligen Muttersprache führten, war die Energiepolitik. "Wir sagen ganz klar, dass wir das AKW Fessenheim stilllegen und die von der Schließung betroffenen Menschen unterstützen wollen," so Drobinski-Weiß. Geplant ist, die Anlage zu einem nachhaltigen Pilotprojekt für die Stilllegung von Atomkraftwerken umzufunktionieren. "Das ist auch eine Chance für die Beschäftigung und den Wirtschaftskreislauf der Region," unterstrich Bies. 

Drobinski-Weiß begrüßte das Vorhaben der sozialistischen Schwesterpartei, den Atomstromanteil in Frankreich bis 2025 von 75% auf 50% zu reduzieren: "Das ist ein ambitioniertes Ziel und es entspricht - bei unterschiedlicher Ausgangslage - dem Bemühen auf deutscher Seite." Die beiden Abgeordneten vereinbarten, sich bald wieder zu treffen. "Denn die dringenden Fragen unserer Zeit kennen keine nationalen Grenzen," so Drobinski-Weiß. 
 

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