Die SPD wird einen neuen Politikstil in Baden-Württemberg verwirklichen.
Nils Schmid setzt dabei auf eine kompetente Regierungsmannschaft. Neben bewährten Mitgliedern der Landtagsfraktion sind auch ein paar überraschende aber allesamt ungemein kompetente Gesichter dabei.
Eine Übersicht des TEAM SCHMID für Baden-Württemberg findet man auch auf der Homepage der SPD Baden-Württemberg. In den Medien wurde das TEAM SCHMID für Baden-Württemberg sehr positiv aufgenommen, zum Beispiel vom SWR.
Hier der Text des SWR vom 28.02.2011:
Von Weizsäcker und Schmiedel im SPD-Wahlteam
Nils Schmid, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 27. März, holt den Ex-Bundestagsabgeordneten Ernst Ulrich von Weizsäcker und Landtagsfraktionschef Claus Schmiedel in sein Schattenkabinett. Der 71-jährige Physiker und Buchautor von Weizsäcker soll das Thema Umwelt vertreten.
Der 59 Jahre alte Schmiedel steht für Wirtschaft und Verkehr. Verstärkt wird das Team zudem von Nicolette Kressl, der früheren Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium. Hinzu kommen die Landtagsabgeordneten Katrin Altpeter für Soziales, Rainer Stickelberger für Justiz und Reinhold Gall für Innenpolitik.
Die parteilose Wissenschaftsexpertin Katrin Vernau soll im Fall einer Regierungsübernahme durch die SPD neue Forschungsministerin werden. Sie stammt aus Villingen-Schwenningen und war von 2002 bis 2005 bereits Kanzlerin der Universität Ulm.
Ferner präsentierte SPD-Chef Schmid am Montag die frühere Ministerialdirektorin im Bundesgesundheitsministerium, Susanne Weber-Mosdorf, und den türkischstämmigen Anwalt Macit Karaahmetoglu, als Mitglieder seines Regierungsteams. Weber-Mosdorf ist für Kunst und Kultur zuständig, Karaahmetoglu für Integration.
Kürzlich hatte Schmid bereits die Mannheimer Bildungsbürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer berufen. Die 47-jährige Juristin soll im Wahlkampf Kultusministerin Marion Schick (CDU) Paroli bieten. Außerdem gehört Rudolf Luz, der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Heilbronn-Neckarsulm, zum Team und soll sich dem Thema Arbeit widmen.
71-Jähriger ist Neffe von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker
Das prominenteste Mitglied des Teams ist ohne Zweifel von Weizsäcker. Der Neffe von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker lebt im südbadischen Emmendingen und hatte Schmid bereits Ende 2009 beim Kampf um den SPD-Landesvorsitz unterstützt. Damals sagte er, Schmid sei die richtige Persönlichkeit für einen Neuaufbau der SPD.
Im Streit um das Bahnprojekt Stuttgart 21 hatte sich der 71-Jährige früh für eine Volksabstimmung stark gemacht. Er gehörte zu den prominenten SPD-Politikern, die einen Aufruf des früheren Bundesentwicklungsminister Erhard Eppler unterzeichnet hatten. Die Initiative führte mit dazu, dass die SPD-Landesspitze ihren klaren Pro-Kurs für das Bahnprojekt aufweichte.
Der Umweltforscher saß von 1998 bis 2005 im Bundestag und war fast zehn Jahr lang Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Weizsäckers Hauptanliegen ist die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie. Nach seiner Auffassung ist eine Verdoppelung des Wohlstandes mit nur der Hälfte des Naturverbrauchs möglich.