Rente mit 63

Veröffentlicht am 23.05.2014 in Bundespolitik

Nicht geschenkt, sondern verdient.

Das neue Rentenpaket kommt. Es schafft Gerechtigkeit und sorgt für konkrete Verbesserungen. Die neue Rente ist nicht geschenkt, sondern verdient. Das Gesetz tritt bereits zum 1. Juli 2014 in Kraft.

Mit dem neuen Rentenpaket ist es allen, die 45 Jahre Beiträge gezahlt haben, möglich, zwei Jahre früher abschlagsfrei in Rente zu gehen. Wer also die Voraussetzungen erfüllt, kann ab dem 1. Juli 2014 mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Allerdings endet das Arbeitsverhältnis nicht automatisch mit der Beantragung der Rente ab 63. Das Arbeitsverhältnis muss durch Kündigung oder Aufhebungsvertrag beendet werden.

Die Mütterrente kommt. Für alle vor 1992 geborenen Kinder wird die Anrechnung der Kindererziehungszeiten ausgeweitet. Durch die Mütterrente erhöht sich die Rente für alle Mütter und Väter pro Kind um einen Entgeltpunkt. Alle, die bereits Rente beziehen, erhalten diese Verbesserung ohne zusätzlichen Antrag.
 

Die neue Rente

  • erkennt Lebensleistungen an – sie ist verdient und nicht geschenkt
  • schließt Gerechtigkeitslücken

 

 

Das neue Rentenpaket beinhaltet aber noch mehr: Alle, die gesundheitsbedingt vorzeitig in Rente gehen müssen, erhalten mehr – die Erwerbsminderungsrente wird erhöht. Die Rentenansprüche steigen um 5 Prozent, weil nun angenommen wird, dass die Versicherten bis 62 Jahre gearbeitet hätten und nicht wie bisher bis zum Alter von 60. Außerdem werden bei der Berechnung die letzten vier Jahre nicht mit einbezogen, wenn das dem Versicherten zugutekommt. Darüber hinaus wird das Reha-Budget erhöht, damit mehr Geld für Rehaleistungen zur Verfügung steht.

Als Zeiten in der Rentenversicherung, die auf die 45 Jahre angerechnet werden, zählen:
   - Pflichtbeiträge aus Beschäftigung
   - Pflichtbeiträge aus selbstständiger Tätigkeit
   - Zeiten der Pflege von Angehörigen
   - Zeiten des Wehrdienstes und Zivildienstes
   - Zeiten der Kindererziehung bis zum 10. Lebensjahr des Kindes
   - Zeiten, in denen Arbeitslosengeld I bezogen wurde
   - Zeiten beruflicher Weiterbildung
   - Zeiten der Kurzarbeit
   - Zeiten der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebersxx
 

Fakten zum Rentenpaket

  • Abschlagsfreie Rente ab  63 nach 45 Versicherungsjahren
  • Mütterrente: Ausweitung der Kindererziehungszeiten
  • Verbesserte Erwerbsminderungsrente
  • Erhöhtes Reha-Budget
 

     

SPD Hohberg auf Facebook

Unsere Facebook-Seite

    

      

Dr. Johannes Fechner, MdB

http://johannesfechner.de/

     

SPD Baden-Württemberg

https://www.spd-bw.de/

      

roter Ortenauer

Hier geht es zum ROTEN ORTENAUER, der Parteizeitschrift der SPD Ortenau.

Alle bisher erschienenen Ausgaben gibt es unter dem Folgenden Link zum Nachlesen:

https://www.roter-ortenauer.de/archiv/

WebsoziInfo-News

04.09.2026 17:57 Beschlusspapiere Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 03./04. September 2026
Beschlusspapiere Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 03./04. September 2026 Die SPD-Bundestagsfraktion hat auf ihrer heutigen Klausursitzung folgende Beschlüsse gefasst: Wirtschaftliche Abhängigkeiten reduzieren, Klimaanpassung vorantreiben Damit Fortschritt bei allen ankommt: gute Arbeit im KI-Zeitalter Beide Beschlusspapiere finden Sie auch hier.

03.09.2026 17:58 Ronald Rauhe wird neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt
Wir gratulieren Ronald Rauhe herzlich zu seiner Ernennung zum Staatsminister für Sport und Ehrenamt. Damit hat das Warten auf die Nachbesetzung von Christiane Schenderlein endlich ein Ende. Als zweifacher Olympiasieger bringt Rauhe umfangreiche eigene Erfahrungen aus dem Spitzensport mit. Sonja Eichwede, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Ich gratuliere Ronald Rauhe herzlich zu seiner Ernennung. Nach dem Wechsel von… Ronald Rauhe wird neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt weiterlesen

02.09.2026 17:59 Jasmina Hostert zum KiTa-Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz
Gute Startchancen für jedes Kind – starke Kitas, starke Familien Jasmina Hostert, familienpolitische Sprecherin: Heute hat das Kabinett den Entwurf für ein KiTa-Startchancen- und -Qualitätsentwicklungsgesetz beschlossen. Das Gesetz soll bundesweite Qualitätsstandards für Kindertagesbetreuung einführen und die Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern verbessern. Der Bund will die Länder dafür von 2027 bis 2034 mit rund 9,25 Mrd.… Jasmina Hostert zum KiTa-Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz weiterlesen

Ein Service von websozis.info