Rente

Veröffentlicht am 19.02.2014 in Bundespolitik
Bessere Renten für viele: nicht geschenkt, sondern verdient

Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles hat das neue Rentenpaket auf den Weg gebracht. Mit der „Rente ab 63“, der verbesserten Erwerbsminderungsrente und der verbesserten „Mütterrente“ werden wichtige Gerechtigkeitslücken geschlossen.

Die Lebensleistung von Menschen, die lange gearbeitet haben, von Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Unfällen, frühzeitig in Rente gehen müssen und von Müttern und Vätern älterer Kinder wird besser anerkannt. Die Menschen erhalten höhere Leistungen.

Das gesamte Rentenpaket soll am 1. Juli dieses Jahres in Kraft treten.



Abschlagsfreie Rente ab 63


Langjährig Versicherte, die 45 Jahre Beiträge in die Rentenkasse gezahlt haben, können künftig schon ab 63 eine Rente ohne Abschlag bekommen, wenn sie vor 1953 geboren sind.


Angerechnet werden dabei auch Zeiten, in denen man Arbeitslosengeld I oder andere Lohnersatzleistungen wie Schlechtwettergeld, Kurzarbeitergeld oder Insolvenzgeld erhalten hat.


 


Für alle, die nach 1953 und vor 1964 geboren sind, erhöht sich das Eintritts- alter für die abschlagsfreie Rente schrittweise auf 65 Jahre.





Erwerbsminderungsrente


Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen früher in Rente gehen müssen, erhalten höhere Leistungen. Für sie wird die Rente künftig so berechnet, als ob sie bis zum 62. Lebensjahr gearbeitet hätten.


Bislang liegt die Grenze beim 60. Lebensjahr.


Außerdem sollen die letzten vier Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung aus Berechnung der Rente herausfallen, wenn diese dadurch sinken würde.


 


Mütterrente


Mütter oder Väter erhalten für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, einen zusätzlichen Rentenpunkt.


Das bedeutet in diesem Jahr brutto 28,14 Euro monatlich pro Kind mehr im


Westen, 26,74 Euro im Osten.


Hiermit werden Mütter oder Väter älterer Kinder im Rentenalter besser abgesichert und ihre Erziehungsleistungen besser anerkannt.


Mit den besseren Renten bekommen die Menschen etwas zurück für die Leistung, die sie für die Gesellschaft erbracht haben. Es gibt denjenigen etwas zurück, die durch Kindererziehung und jahrzehntelange Arbeit den Grundstein für Wohlstand und die wirtschaftliche Blüte unseres Landes gelegt haben. Und sie hilft denjenigen, die besonders auf unsere Solidarität angewiesen sind.


SPD-Parteivorstand, Telefon: (030) 2 59 91-500, Internet: www.spd.de


30-01.2014

 

     

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